Für den Patienten ist die Belastung während dem Einbringen der künstlichen Zahnwurzel ungefähr vergleichbar mit der Entfernung eines Weisheitszahnes und wird deshalb auch routinemäßig in unserer Praxis durchgeführt. Es ist keine Narkose oder ähnliches erforderlich.
Vor der Behandlung erhält der Patient lediglich, wie bei vielen Behandlungen in der Zahnmedizin, eine ganz normale Betäubungsspritze, um das Schmerzempfinden in der entsprechenden Region während des Eingriffs
auszuschalten.
sind die gleichen Verhaltensregeln wie nach einer Zahnentfernung zu beachten. D.h. Kühlen, die Wunde möglichst schonen, für ein paar Tage körperlichen Anstrengungen vermeiden, möglichst keimarme Ernährung, usw. Nach ein bis zwei Wochen haben Sie das Ganze dann in der Regel wieder vergessen.
Je nach Fall und Operationstechnik verbleibt das Implantat für ca. drei Monate zur ruhigen Einheilung völlig unbelastet im Kiefer. Ein Provisorium versorgt während dieser Zeit die Zahnlücke.
Erst danach kann der eigentliche Zahn auf dem Implantat befestigt werden. Hierzu wird ein konfektionierter Zahnaufbau auf das Implantat geschraubt und alle weiteren zahntechnischen Schritte sind dann eigentlich völlig analog zu dem Herstellungs-
verfahren einer normalen Krone.
Nach dem Abdruck stellt der Zahntechniker eine Krone her, die nach allen Passungs-
kontrollen zum Schluss auf das Implantat geschraubt oder aber klassisch zementiert wird.
Um diese schönen Ergebnisse zu erreichen ist si-cherlich ein gewisser Aufwand unumgänglich, der natürlich auch seinen Preis hat. Dennoch ist es ein längst überholtes Vorurteil, dass die Implantologie nur etwas für Reiche ist.